Steuern
Fremdbesitzverbot in der Steuerberatung: Was die Debatte um Private Equity in der Steuerberatung zeigt
Finanzinvestoren beteiligen sich zunehmend an Steuerkanzleien. Gesetzgeber, Finanzinvestoren, Verbände und Kanzleien haben intensiv diskutiert, ob das Fremdbesitzverbot verschärft werden soll, nun scheint es eine Einigung zu geben. Was Berufsverbände, Praxisinhaber und Kritiker dazu sagen.
Kein Automatismus: Vorabanforderung nur mit erkennbarer Ermessensausübung
Vorabanforderungen betreffen nur Steuer- und Feststellungserklärungen in Fällen, in denen die Erklärung durch Angehörige der steuerberatenden Berufe erstellt wird ("Beraterfälle") und daher die verlängerte Frist gilt.
FG Berlin-Brandenburg: Anrechnung ausländischer Quellensteuer auf die Gewerbesteuer
Eine Anrechnung US-amerikanischer Quellensteuern auf die Gewerbesteuer ist nach Urteil des FG Berlin-Brandenburg möglich, auch wenn es im deutschen Gewerbesteuergesetz keine den § 34c EStG und § 26 KStG entsprechende Vorschrift gibt.
Sächsisches FG: Nachträglich bekannt gewordene Tatsachen bei Eheschließung
Voraussetzung für die Zusammenveranlagung ist unter anderem, dass die Ehegatten nicht dauernd getrennt leben. Sachverhalte zur gemeinsamen Haushalts- und Wirtschaftsführung bilden Merkmale für die Prüfung dieser Voraussetzung und können nach Ansicht des Sächsischen FG nachträglich bekannt gewordene Tatsachen sein.
Serie: Schlussabrechnungen der Coronahilfen: Subventionsbetrug bei den Überbrückungshilfen
Das BayObLG hat eine Verurteilung wegen Subventionsbetrugs bei der Überbrückungshilfe III aufgehoben. Die Entscheidung zeigt, worauf es bei § 264 StGB ankommt – und warum viele Ermittlungsverfahren gegen Steuerberater auf unsicherer Grundlage stehen.